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Biographie

Als sich Drüklang in Rap verliebten, gab es noch keine Mixtapes ohne DJ’s, Rapper in Skinny Jeans oder illegale Downloads. Dafür harten Rap von der US-Ostküste, melancholische Beats aus Frankreich, eine vielseitige Rap-Szene in Deutschland und erste Rapper, die auch das Schweizerdeutsche zum Flowen brachten. Inspiriert von all dem nahmen die Schulfreunde Trickster und merlo selbst das Mic in die Hand. Einige Jahre später gab es das erste Resultat in Form von «Klangvoll» zu hören, das man durchaus als Street-Tape bezeichnen darf, da die meisten davon tatsächlich auf der Strasse verkauft wurden. Nach einem vielbeachteten Feature auf dem Doppelganger Album «Original» erschien 2003 ihre erste eigene Veröffentlichung auf CD und Vinyl mit der EP «Churzmitteilig». Auf dieser arbeiteten sie erstmals mit dem Produzenten Miles Flint, der daraufhin zum festen Bandmitglied wurde.

Miles Flint produzierte dann auch den Grossteil des merlo Soloalbums «Ziitlos», das 2005 folgte und viele positive Kritiken erhielt. Die ganze Crew war dann wieder vereint auf der 2007 releasten EP «z’fridä», die mit bewusst positiven Songs einen Gegenpol setzte. Im Anschluss begannen die Arbeiten am ersten Crew-Album, für welches 2010 DJ L.S. als neuer DJ dazustiess. Miles Flint releaste ausserdem 2008 gemeinsam mit DJ LKB die EP „Spezial Blend“, die auch international auf Beachtung stiess und produzierte Beats für Acts wie Dabu Fantastic, Webba oder die Allschwil Posse. Trickster und merlo waren auf dem Album ihres langjährigen Weggefährten Webba ebenfalls zu Gast oder nahmen gemeinsam mit MC Rony, Flepp (Liricas Analas) und Don Simon die von Hitproduzent Fred Herrmann produzierte EM-Hymne «Started e Wälle» auf, deren Video auf den Musikkanälen rotierte.

Über die Jahre waren Drüklang zudem auf unzähligen Bühnen in der Schweiz, wie auch in Deutschland und Österreich zu sehen. Mit ihrem neuen Album «Chli so wie früehner» sind sie nun bereit für die Rückkehr auf die Bretter, die die Welt bedeuten.


Veröffentlichungen:

2001 Klangvoll (Tape)
2003 Churzmitteilig (EP)
2005 Ziitlos (merlo Soloalbum)
2007 z‘fridä (EP)
2012 (06.06.) Wie Neu (Gratis-Download-EP)
2012 (31.08.) Chli so wie früehner (Album)


Live-Referenzen (Auswahl):

Rote Fabrik, Zürich (Plattentaufe)
Dynamo, Zürich (Plattentaufe)
Coupole, Biel
Wasserwerk, Bern
Kiff, Aarau
Grabenhalle, St. Gallen
hiphop.ch The Jam (Züri Fäscht)
Planetarium, Wien